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Sandstrahlen vs. Reinigung mit Trockeneis

Sandstrahlvorrichtungen werden massiv in verschiedenen Industriesparten eingesetzt — im Schiffsbau beim der Rumpfreinigung und Vorbereitung vor dem Lackieren, in der Automobilindustrie zum Reinigen von Getrieben, Pleueln, Motorkomponenten u. ä., in der Luftfahrtindustrie, bei der Gummiproduktion zum Reinigen und zur Vorbereitung von Stahlprodukten, zum Reinigen und zur Vorbereitung von Profilen vor dem Lackieren, zur Formenreinigung, mechanische Sandsteinentfernung u. ä. 

Die Wahl der geeigneten Technologie der Oberflächenbehandlung hängt von den konkreten Bedingungen ab (z.B. von der Form und den Abmessungen des jeweiligen Gegenstandes, vom Beschädigungsgrad, den Anforderungen an die zu entfernende Schichtstärke und von der Güte des vorbereiteten Untergrundes). Zu den meistverwendeten Methoden der Untergrundvorbereitung gehört das Sandstrahlen. Eine umweltfreundlichere und wirksamere Methode ist das Trockeneisstrahlen. 


SANDSTRAHLEN

Das Sandstrahlen ist ein Prozess der Oberflächenbehandlung basierend auf einer Maschine mit Motorantrieb (normalerweise eines Luftkompressors) und einem Sandstrahlgerät. Wenn die Sandpartikel auf die Oberfläche treffen, erschaffen diese ein glattere und gleichmäßigere Textur. Die Vorbereitung des Untergrundes endet mit der Erstellung einer kompakten/bindigen, sauberen und angemessen rauen Oberfläche, an welcher dann die neuen Schichten gut haften.

Hiermit können wirksam Farbe, Verkalkungen, Rost und auch andere Oberflächengebilde entfernt werden. Der Sandstrahlprozess ist relativ einfach und kann zum Reinigen von nahezu jedem Material verwendet werden, wobei jedoch entsprechende Kenntnisse zu dem Materialarten notwendig sind, welche einer Sandstrahlbehandlung unterzogen werden sollen. Zu den Nachteilen des Sandstahlen gehört eine mögliche Beschädigung der Oberfläche (Sandstrahlen mit Quarzsand wirkt hier besonders stark abtragend: wenn Sie nicht gut aufpassen, können Sie den Untergrund beschädigen), Sicherheit - durch den verwendeten Sand kann es zu Lungenerkrankungen kommen, wie der Silikose und das Material muss zuvor auch von Verunreinigungen (Fett) befreit werden, damit das eigentliche Schleifmedium nicht unnötig verschmutzt wird. Das so verfettete Material muss wieder entfettet werden, da das Fett die Streufähigkeit der Körner beträchtlich mindert. Die Körner verkleben und verstopfen nämlich die Leitungen. 


TROCKENEISSTRAHLEN


Das Reinigen durch Trockeneisstrahlen ist eine moderne nicht-abrasive (also nicht "abtragende") industrielle Reinigungsmethode. Der Reinigungsprozess nutzt hier drei grundlegende Faktoren: die eigentliche kinetische (Aufprall)Energie, den entstehenden Wärmeschock und die Sublimierung. Am Ende des Prozesses bleibt nur die entfernte Verunreinigung übrig und kein weiterer Sekundärabfall, wie es z.B. beim Sandstrahlen der Fall ist. Dies macht die Trockeneisreinigung effektiv, materialschonend und gleichzeitig auch umweltfreundlich. Mit Trockeneis entfernen Sie umweltfreundlich uns schonend Ablagerungen und Verunreinigungen, oder auch Oberflächenrost ohne die zu reinigenden Einrichtungen demontieren zu müssen, was viel Zeit, wie auch Kosten spart. Es ist auch bekannt, dass Trockeneis das Wachstum von Bakterien hemmt, das Wachstum von Schimmelpilz und Sporen stoppt und auch die Kontaminierung durch andere biologische Stoffe senkt. Trockeneis ist zudem noch ungiftig, geruchlos und für sämtliche Oberflächen geeignet – von Metall, über Beton bis hin zur feinen Holzstruktur oder glas und Textil.

Beim Trockeneisstrahlen ist kein Auffangen der Medien notwendig. Trockeneis verdampft nämlich beim Kontakt mit der Oberfläche und zur Reinigung bleibt dann nur noch der unerwünschte Belag und / oder Verunreinigungen. Das Trockeneisstrahlen bietet somit den Luxus die Oberflächen praktisch überall zu behandeln. 


Zusammenfassung

Der Einsatz des Sandstrahlverfahrens oder abrasiver (abtragender, schleifender) Medien (Glass- oder Kunststoffgranulat) schädigt die zu reinigenden Oberflächen und mindert deren Lebensdauer. 

Trockeneis-Pellets sind nicht abrasiv und sie schonen bestmöglich die zu reinigende Oberfläche.

Zurückgebliebene Reste des Strahlmediums können den weiteren Produktionsverlauf stark beeinflussen. Die Trockeneis-Pellets hingegeben verdampfen bei der Reinigung sofort und eliminieren somit dieses Risiko gänzlich.

Das nach dem Sandstrahlen zurückgebliebene Material erfordert oft auch eine finanziell aufwendige Aufbereitung. 

Beim Trockeneisstrahlen entsteht hingegen keinerlei Sekundärabfall, denn das Trockeneis sublimiert sofort.